Löwen zittern, siegen und feiern – BHC gibt bis zuletzt nicht auf
Die Rhein-Neckar Löwen haben sich am Weltfrauentag, dem 8. März 2026, in der SAP Arena Mannheim einen hart erkämpften 28:25-Heimsieg gegen den Bergischen HC gesichert. Halbzeit: 14:11. Der BHC zeigte trotz Niederlage Moral und hielt den Gast aus dem Bergischen Land bis zur letzten Minute im Spiel.
Die Rhein-Neckar Löwen haben sich am Weltfrauentag, dem 8. März 2026, in der SAP Arena Mannheim einen hart erkämpften 28:25-Heimsieg gegen den Bergischen HC gesichert. Halbzeit: 14:11. Der BHC zeigte trotz Niederlage Moral und hielt den Gast aus dem Bergischen Land bis zur letzten Minute im Spiel.
Feuerstart in Lila: Löwen dominieren die Anfangsphase
Passend zum Weltfrauentag liefen die Rhein-Neckar Löwen nicht in ihren gewohnten Farben auf, sondern in einem lila Sondertrikot – einem Zeichen für Solidarität und Gleichberechtigung. Die Stimmung in der SAP Arena war von Beginn an aufgeheizt: Bei der Spielervorstellung wurde Kevin Gerwin (Nr. 49) mit eindrucksvollen Feuer-Effekten in Szene gesetzt und gab der Heimkulisse den passenden Rahmen.
Auf dem Feld übernahm sofort Jannik Kohlbacher das Kommando. Der Kreisläufer erzielte die ersten drei Löwen-Tore des Abends und setzte damit früh den Ton. Haukur Thrastarson (Nr. 25) ergänzte Kohlbacher im Angriff wirkungsvoll: Der isländische Rückraumspieler verwandelte in der ersten Halbzeit drei Siebenmeter eiskalt. Nach 17 Minuten führten die Gastgeber mit 10:4 klar.
Der BHC ließ sich jedoch nicht abschütteln. BHC-Keeper Christopher Rudeck verhinderte in dieser Phase mit starken Reaktionen einen noch höheren Rückstand. Nico Schöttle, Noah Beyer und Gerdas Babarskas verkürzten für die Gäste auf 11:14 – das war gleichzeitig der Halbzeitstand.
Rudeck hält BHC im Spiel – Löwen behalten die Kontrolle
Die zweite Halbzeit begann mit einem Aluminiumtreffer des BHC. Die Löwen erzielten das erste Tor nach der Pause. Auch danach blieb Christopher Rudeck ein entscheidender Faktor zwischen den Pfosten der Gäste: Der Keeper parierte unter anderem einen Siebenmeter gegen den treffsicheren Haukur Thrastarson und hielt den BHC mit insgesamt 13 Paraden im Spiel. 15 Minuten vor Schluss traf Julian Fuchs zum 20:22 und öffnete die Tür für eine Aufholjagd des Tabellenabsteigers.
Doch Löwen-Keeper David Späth stand seinem Gegenüber an diesem Abend in nichts nach – auch er verbuchte 13 Paraden. Mannheim setzte sich in der 57. Minute erneut auf 27:22 ab. Der BHC gab sich trotzdem nicht auf: Trainer-Duo Arnor Thor Gunnarsson und Markus Pütz motivierten ihre Mannschaft, auf das Torverhältnis zu achten. Eine Minute vor Schluss traf Johannes Wasielewski zum 25:27 und sorgte für den Schlusspunkt der Aufholjagd. Doch Gino Steenaerts machte mit dem Treffer zum 28:25 den Deckel drauf.
Thrastarson und Kohlbacher: Das Löwen-Duo sticht hervor
Haukur Thrastarson war mit zehn Treffern – sieben davon per Siebenmeter – der überragende Scorer des Abends. Jannik Kohlbacher ergänzte ihn mit sieben Toren. Gemeinsam bildeten die beiden die entscheidende Offensivachse der Löwen und sicherten dem Team von Trainer Maik Machulla die zwei Punkte in der DAIKIN HBL.
Für den Bergischen HC war es eine weitere Niederlage im Abstiegskampf. Bester BHC-Werfer war Noah Beyer mit fünf Treffern, davon drei per Siebenmeter. Der BHC bleibt in der unteren Tabellenregion und muss in den verbleibenden Spielen punkten, um die Klasse zu halten – das nächste Ziel lautet Klassenerhalt.
Bilder vom Spiel



